scheinbar unscheinbar

scheinbar unscheinbar
nagt er sich in mein herz
kratzt an meiner hülle
und sucht sich seinen weg

scheinbar unscheinbar
nimmt er mir die luft
die ich zum atmen brauche
schnürt mir die kehle zu

scheinbar unscheinbar
setzt er sich neben mich
greift sich meine kalte hand
und drückt sie fest in seine

scheinbar unscheinbar
umhüllt er meine seele
in seinem undurchschaubar dunklen nebel
wenn ich nachts die augen schließe

scheinbar unscheinbar
sucht er sich seinen weg
und ist die träne meines augenwinkels
der schmerz

©lini23061995

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23 Gedanken zu “scheinbar unscheinbar

  1. hallo lini:) ist ein sehr schöner text. und passt heute perfekt zu meiner eher nachdenklichen stimmung. dem vermissen. im ersten moment nicht der inhalt deines gedichtes und dennoch spricht so viel aus deinem gedicht für den menschen und die beziehung, die zwischen uns war.
    danke für deinen mut und deine leidenschaft dazu.
    alles liebe lisa

    Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Lini,
    möge dein Schmerz Trost finden und sich aufgehoben fühlen in DEM, DAS viel größer ist: Im Raum deines Herzens.
    Darf ich dir eine gedankliche Umarmung anbieten?
    Wenn ja, verweile darin und atme sanft…
    HerzLichte Grüße und alles Liebe schickt dir
    Marina

    Gefällt 2 Personen

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