Remember Me

Ihr lieben Menschen da draußen!

Längere Zeit habe ich hier nichts von mir hören lassen. Nun möchte ich euch gerne mal wieder an ein paar Zeilen teilhaben lassen, die mir heute morgen bei einem Spaziergang durch den Kopf gegangen sind und festgehalten werden mussten. Das Beitragsbild und der dazugehörige Ausschnitt eines Songtextes waren die Inspiration dafür.

Dieser Text ist für all die Menschen, die jemanden oder etwas Wichtiges in ihrem Leben verloren haben und hat den Titel „Remember Me“ bekommen. ♥

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Remember Me

Ich bin
die Erinnerung
Ich bin
der eine Patz, der leer bleibt
Ich bin
das Sonnenlicht, was sich durch deine Wolken bricht
Ich bin
die Träne, die du dir von der Wange wischt
Ich bin
das Foto, das im Rahmen an der Wand langsam verblasst
Ich bin
die Stimme, die dir sagt:
„Gib nicht auf, niemals – da wartet doch so viel auf dich!“
Ich bin
der Satz am Ende einer Seite deines Buches

Ich bin da
in dem Moment, in dem dein Lachen jeden Raum erfüllt
Ich bin da
in dem Moment, in dem sich die Traurigkeit durch jede Zelle deines Körpers frisst
Ich bin da
in dem Moment, in dem der Zweifel zentnerschwer auf deiner Seele wiegt
Ich bin da
in dem Moment, in dem du einen Schritt in Richtung Zukunft gehst
Ich bin da
in dem Moment, in dem die Sehnsucht sich in ihren Mantel hüllt
Ich bin da
in dem Moment, in dem du neue Wege gehst

Ich bin
Ich war
Ich bin da
auch wenn ich für dein Auge nicht mehr sichtbar bin
Ich war da
und bin es immer noch – siehst du (mich)?

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In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag.

Eure Lini♥

Die Kunst des Heilens – oder „Male mit bunten Farben“

Hallo du,

so viele Farben – so viele verschiedene Farben und Farbtöne gibt es auf der Welt.

Stell‘ dir doch mal vor, du bist der Künstler deines Lebens.
Jedes Bild, das du malst, steht für einen Tag deines Lebens und nur du, ganz alleine du, entscheidest über die Motive, die Farben.
Jeden Tag aufs Neue malst du ein neues Bild und am Ende ist das dein Leben.
Wie klingt das? Welche Motive zieren dein Bild? Für welche Farbe entscheidest du dich?

Ich möchte, dass du eines nicht vergisst: nicht nur dein Leben zeichnet dich, auch du hast die Wahl, über Motive und Farben zu entscheiden – jeden Tag aufs Neue.

Vielleicht hast du gerade das Gefühl, dass nicht du dein Leben zeichnest, sondern dein Leben dich.
Und ja, manchmal ist das auch so. Manchmal zeichnet dich dein Leben. Das ist unvermeidbar.
Manchmal wirst du dich fragen, warum manche Bilder in deinem Leben von unschönen, schrecklichen, traurigen oder gar traumatischen Motiven gefüllt sind.

Du wirst dich fragen, warum das Leben – warum dein Leben – sich für die dunkelsten, die düstersten Farben entscheidet. Du wirst wissen wollen: „Warum gerade meine Bilder? Warum gerade mein Leben?“ Und schlimmer noch: Du wirst keine Antwort auf diese Frage finden.

Aber du wirst an den Punkt kommen, an dem du merkst, dass du – auch wenn dein Leben manchmal dich zeichnet – auch immer noch irgendwo und irgendwie, an irgendeinem Punkt, an irgendeiner Stelle dein eigener Künstler bist.

Du wirst die Wahl haben: Mit welchen Farben male ich meine Bilder? Für welche Motive entscheide ich mich? Welche Kunst werde ich daraus schaffen?

Vielleicht ist die Kunst, mit bunten Farben zu malen.

In diesem Sinne, habt es gut!♥

Du bist genug.

Ja, du – genau du da draußen – hast das schon ganz richtig gelesen. Du bist genug und genau daran möchte ich dich heute erinnern.

Wir alle kennen das:

Tage, an denen wir unzufrieden sind, glauben nichts auf die Reihe zu bekommen und schon Kleinigkeiten dazu führen, dass wir verunsichert sind und uns selbst infrage stellen.
Wir sind dann unzufrieden mit uns selbst, was nicht selten dazu führt, dass auch unsere Mitmenschen mal ordentlich einen auf den Deckel bekommen – ein Teufelskreis quasi.

Ist es nicht so, dass Streitigkeiten oder dicke Luft allzu oft auf unsere eigene Unzufriedenheit zurückzuführen sind? Spiegeln unsere Mitmenschen nicht immer auch ein bisschen das wider, was wir selbst „aussenden“?

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir alle ein bisschen weniger streng mit uns selbst sind und uns alle ein bisschen mehr selbst lieben  – denn ich bin genug und du da draußen bist es auch.

Wir haben Familie, Freunde, geliebte Menschen und wir alle würden diesen Menschen wahrscheinlich so gut wie immer liebevolle Ratschläge und tröstende, aufbauende Worte mit auf den Weg geben – warum sollten wir es dann nicht auch für uns selbst so tun?

Du bist genug – ich bin genug – wir alle sind genug: mit unseren Stärken und dem, was wir gut können, aber eben auch mit all unseren Schwächen und den Dingen, die uns fehlen, die wir vermissen, von denen wir glauben, sie nicht gut zu können.

Also lasst uns nicht nur unseren Mitmenschen zeigen, dass es okay ist, so zu sein wie man ist, mit allem, was man hat und allem, was einem fehlt.

Lasst uns alle auch ein bisschen mehr versuchen, uns selbst zu sagen und zu zeigen, dass wir genug sind, dass wir gut sind – mit all unseren Sonnen- und all unseren Schattenseiten.

Habt ein schönes, sonniges Wochenende!♥ 🙂

Nicht gesucht, aber gefunden

Hallo Welt da draußen! 🙂

Wir alle haben Menschen in unserem Leben, die uns schon viele, viele Jahre oder zumindest eine lange Zeit unseres Lebens begleiten und die insofern schon einen wichtigen und beständigen Teil in diesem eingenommen haben.

Und trotzdem – und genau das soll Thema dieses Beitrages hier sein – kann es passieren, dass Menschen von heute auf morgen in unser Leben treten und unsere kleine, unscheinbare Welt irgendwie ein Stück weit durcheinander bringen und etwas in ihr und in uns bewegen.
Menschen, die uns Dinge und Orte und Bereiche zeigen, an die wir lange nicht mehr geglaubt oder von denen wir schlicht weg nicht (mehr) gewusst haben, dass es sie noch gibt – und genau darum soll es hier und heute in diesem Beitrag gehen.

Diese, meine Worte hierbei sind einem ganz speziellen Menschen gewidmet, der – sofern er das hier liest – wissen sollte, dass diese Worte einzig und allein ihm gelten. 🙂

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Nicht gesucht, aber gefunden

Du bist besonders – besonders hell
du leuchtest, du strahlst
bist dir selbst dein hellstes Licht
und plötzlich steh‘ auch ich darin

Du bist besonders – besonders aufrichtig
deine Worte haben Konsistenz
sind mehr als in Bedeutung getränkte Sprachhülsen
und alles was du sagst, ist im Kerne echt

Du bist besonders – besonders tief
wo andere nur an der Oberfläche schwimmen
tauchst du mit mir durch unbekannte Meereswelten
liebst Tiefgänge ebenso wie ich

Du bist besonders – besonders klar
verschwimmt die Sicht im Nebel, siehst du trotzdem noch den Weg
und gehst ihn weiter, immer weiter – unbeirrt
behältst einen kühlen Kopf, verlierst den Blick im Nebel nicht

Du bist besonders – besonders authentisch
vor dir kann ich mich nackt zeigen
ohne meine Kleidung abzulegen
vielleicht ist das die Wahrheit, die wir ineinander sehen

Du bist besonders – besonders beständig
du sagst du bleibst, auch wenn ich mal gehe
und zum ersten Mal haben Worte Bestand
denn du bleibst, bleibst, bleibst

Du bist besonders – besonders menschlich
du bist gelassen, bist entspannt
du wertest nicht, du urteilst nicht
für dich ist Schwäche auch nur ein Synonym von Stärke

Du bist besonders – ganz besonders bist du du selbst
mit dir hat Wertschätzung plötzlich Bedeutung
du bist eine Seltenheit, einer dieser schönen Menschen
dessen Seele ein Abbild dieser Schönheit ist

Du bist besonders – und das sehe ich.

Don’t just be good to others

Hallo Welt da draußen! 🙂

Ein Thema, welches mich die letzten Tage irgendwie vermehrt beschäftigt hat und von dem ich euch gerne auch etwas „mitgeben“ möchte, ist Selbstfürsorge und Selbstliebe.

Oft ist es in unserem alltäglichen Leben eine Selbstverständlichkeit, für unsere Liebsten da zu sein, ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte zu haben und ihnen unter die Arme zu greifen. Durch kleine Gesten und Aufmerksamkeiten zeigen wir den Menschen in unserem Umfeld, was uns an ihnen liegt und warum wir sie in unserem Leben schätzen.

Darüber hinaus gerät aber allzu oft etwas ganz Essenzielles, etwas ganz Wichtiges in den Hintergrund: DU selbst!

Was ich euch in diesen Tagen mit auf den Weg geben möchte und der Titel des Beitrages, sowie das Beitragsbild ziemlich treffend auf den Punkt bringen:

 

Vergesst nicht, auch für euch selbst da zu sein. Stellt das Glück und Befinden eurer Mitmenschen nicht über euer Eigenes. Denkt auch an euch und tut nicht nur anderen Gutes.

 

So gut es auch ist, an seine Mitmenschen zu denken und für sie da zu sein – denkt auch daran, dass ihr euch selbst ein guter Freund seid, euch Zeit für euch nehmt und einen liebevollen Dialog mit euch selbst pflegt. ❤

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ganz wunderbare Ostertage und Zeit für eure Liebsten UND euch selbst! 🙂

„It hurt because it mattered“

Huhu ihr Lieben,

in Anlehnung an das Beitragsbild und das Zitat von einem (wie ich finde) ganz, ganz wunderbaren Autor möchte ich heute folgende Worte an euch weitergeben:

Allzu oft werden wir in unserem Alltag verletzt oder enttäuscht – und egal, ob bewusst oder unbewusst – es tut jedes Mal erneut verdammt weh.

Auf die Frage, wieso es weh tut, gibt es vermutlich eine ganz einfache und offensichtliche Antwort: Es tut weh, weil es menschlich ist.

Und dennoch versuchen wir so gut es geht unsere Enttäuschung und Verletztheit zu verbergen, weil es gesellschaftlich als „Schwäche“ abgetan wird – und wer will schon gerne schwach wirken?
Wir reden unsere eigenen Gefühle runter, denn „es gibt ja viel Schlimmeres im Leben“ und „das wird schon wieder“. Und ja, natürlich gibt es weitaus schlimmere Dinge, die auf der Welt passieren und natürlich wird die Enttäuschung auch wieder abebben.

Aber wir vergessen darüber hinaus allzu oft, dass Leid nicht pauschal messbar und schon gar nicht erst vergleichbar ist.

Es ist völlig okay, verletzt zu sein und sich dieses Gefühl vor sich selbst einzugestehen. Wir sind Menschen, fühlende Wesen mit Empfindungen – und dazu gehören eben auch die weniger schönen und nicht ganz so angenehmen Gefühle.

Was ich euch heute gerne mit auf den Weg geben möchte:
Seid nicht so hart zu euch selbst und steht vor allem vor euch selbst dazu, wenn ihr verletzt, enttäuscht, traurig oder wütend seid.
Verurteilt euch selbst nicht dafür, geht nicht zu hart mit euch ins Gericht und vor allem gebt auch diesen Gefühlen die Berechtigung existieren zu dürfen – damit nehmt ihr ihnen nämlich schone eine gewaltige Menge ihrer Macht über euch.

John Green bringt es wie so oft auf den Punkt: es tut weh, weil es eine Bedeutung hat(te) – und das ist völlig in Ordnung und nur menschlich!

In diesem Sinne: Habt einen tollen Abend! ♥

DANKBARKEIT

Viele Antworten von euch haben mich auf meine Fragen zum Thema „Dankbarkeit“ erreicht – hier ist nun mein Beitrag dazu:

„Ich bin im Alltag für jeden Glücksmoment dankbar.“

Was sind Glücksmomente? Wann empfinden wir Glück im Alltag und können es mit Dankbarkeit entgegennehmen?

Viele von euch haben mir geschrieben, dass sie Dankbarkeit im Alltag empfinden, wenn sie Zeit haben, die sie mit geliebten Menschen oder mit sich selbst verbringen können. Wir sind dankbar, wenn wir neben all den Verpflichtungen, die uns im tagtäglichen Leben erwarten, Zeit haben für Familie, Freunde und Hobbys.

Oftmals sind wir aber auch für die kleinen, unscheinbaren Dinge dankbar:

„Die schönsten Momente entstehen oft durch Anlächeln.“

Ein von Herzen kommendes Lächeln von einem fremden Menschen, der dir auf der Straße entgegenkommt, kann oftmals schon genügen, um einen kleinen Moment der Dankbarkeit – tief in deinem Innersten – zu spüren. Es sind allzu oft die einfachen Dinge, für die wir dankbar sein sollten und die wir uns in Situationen – gefüllt von Alltagsstress und Hetzerei – immer wieder vergegenwärtigen sollten.

„Ich bin täglich dankbar dafür, dass wir alle gesund sind.“

Viele von uns stecken so sehr in ihrem Alltagstrott fest, dass sie vielleicht vergessen, wie dankbar sie für das Gut der Gesundheit sein können. In unserer Welt, in der so viele Missstände und Kriege herrschen und viele Menschen an unheilbaren Krankheiten sterben müssen, sollten wir tagtäglich dankbar dafür sein, dass wir das große Glück haben, jeden Morgen gesund aus dem Bett steigen zu können.

„Ich bin dankbar für das, was man fühlt.“

Wir alle können uns glücklich schätzen, dass wir unsere Gefühle bewusst wahrnehmen können und uns tagtäglich in Selbstreflektion üben können. Es kann uns ein großes Gefühl der Dankbarkeit geben, wenn wir lernen, dass alle Gefühle, ihre Daseinsberechtigung haben und gefühlt werden dürfen.

Dankbarkeit hilft uns also in vielen Belangen, am meisten aber wohl dabei, sich selbst und anderen liebevoll und mit Rücksichtnahme zu begegnen. Wenn wir Dankbarkeit in unseren Alltag integrieren, können wir die Herausforderungen, die uns jeden Tag erwarten, besser bewältigen und uns von kleinen oder großen Sorgen befreien.

„Wenn ich nicht schlafen kann, spreche ich ein einfaches individuelles Dankgebet – obwohl ich kein religiöser Mensch bin.“

Mithilfe von Dankbarkeit kommen wir besser durch den Alltag und begegnen dem Leben, den Menschen darin und uns selbst mit mehr Achtsamkeit. Dankbarkeit geht Hand in Hand mit Wertschätzung einher und mit Wertschätzung gelingt es uns, entspannter zu sein, das Leben mehr zu genießen und Glück zu empfinden.

Wenn wir dankbar sind, fühlen wir uns dem Leben nah. Es sind die kleinen Momente des Alltags, in denen wir das Leben in jeder Zelle unseres Körpers spüren.

„Gute Gespräche mit inspirierenden Menschen, Umarmungen, humorvolle Situationen, unbeschwerte Momente, Spaziergänge in der Natur, erfolgreiche gemeisterte Herausforderungen – all das sind Momente, in denen wir uns dem Leben besonders nah fühlen.“

Was ich euch also mit auf den Weg geben möchte: Nehmt euch jeden Tag aufs Neue die Zeit, innezuhalten und bewusst zu überlegen, für was ihr dankbar sein könnt. Jeder noch so schlechte und düstere Tag kann in ein bisschen mehr Glanz erstrahlen, wenn ihr euch bewusst macht, für was ihr dankbar sein könnt. Es gibt keinen Tag, an dem nicht jeder von uns etwas finden kann, für das er/sie dankbar ist – und wenn es nur eine winzige Kleinigkeit wie zum Beispiel ein Sonnenstrahl, der euer Gesicht berührt oder ein Lächeln von einem Mitmenschen ist.

 

In diesem Sinne: habt vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, um meine Fragen zu beantworten! 🙂

 

 

Öfter mal was Neues!

So ihr Lieben,

ich melde mich auch mal wieder zu Wort!

Heute im Laufe des Tages ist mir eine Idee in den Sinn gekommen, bei deren Umsetzung ich auf eure Unterstützung hoffe. 🙂

Es sieht wie folgt aus:
Ich möchte einen (vielleicht etwas längeren) Blogbeitrag über das Thema DANKBARKEIT schreiben.
Es soll nicht einfach nur ein Beitrag über meine Sicht und meine Einstellung sein, sondern möchte ich von euch allen da draußen wissen, wofür ihr dankbar seid und wie ihr zu dieser Thematik steht. All das soll in meinen Blogbeitrag mit einfließen und am Ende mal etwas vielleicht ganz neues Ganzes ergeben.

Was ich mir nun also von euch wünsche:

Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und beantwortet mir folgende Fragen:

1.Wofür seid ihr im Alltag dankbar?
2.Wobei hilft euch Dankbarkeit?
3.Was bringt euch tagtäglich zum Lächeln?
4.Wann habt ihr das Gefühl, dass ihr dem Leben „besonders nah“ seid?

Sendet mir eure Antworten am liebsten per Mail an: alina23061995@gmail.com

Ich bin gespannt, wie diese Idee für einen Beitrag bei euch ankommt und ob ihr Zeit, Lust und Freude habt, bei dieser Aktion mitzumachen.

Die Sache mit dem Glück (-lich sein)

Stell dir doch mal vor:

Du kletterst auf einen hohen Baum und bist mutig und kletterst wirklich hoch hinauf.
Du bist stolz und glücklich, weil du so weit hoch geklettert bist und spürst den seichten Wind auf deiner Nase.
Plötzlich rutscht du aber und kannst dich nicht mehr festhalten und stürzt tief, tief hinab bis du auf den harten Boden knallst.
Das tut weh, ziemlich weh sogar.

Wie oft würdest du trotzdem wieder hinauf klettern, um dieses Gefühl zu spüren, was du hoch oben im Baum hattest?
Oder würdest du nicht vielleicht doch lieber auf dem Boden bleiben, wo es sicher und ungefährlich ist und würdest dafür vielleicht in Kauf nehmen, dass du dieses besondere Gefühl hoch oben in der Baumkrone nicht haben könntest?

Ich meine ja nur…

Fehle ich (dir)?

Sag mir
fehle ich
dir
heute
und morgen
vermutlich noch mehr?

Sag mir
fehle ich
dir
morgens
und abends
vermutlich auch im Schlaf?

Sag mir
fehle ich
dir
jede Sekunde
und jede Minute
vermutlich auch die nächste Stunde?

Sag mir nur
fehle ich
dir
nicht
sehr
manchmal mehr
aber fehle ich
dir
immer?