Dreh‘ die Zeit zurück.

Und hey, manchmal wünsch‘ ich mir doch nur
dich noch ein einziges Mal zu sehen
nur einmal noch die Zeit zurück zu drehen
und dann würd‘ ich dich in die Arme schließen
dich halten und mich von dir halten lassen
würd vorsichtig deine Wange anfassen
und sie mit tausenden von Küssen bedecken
ich wünschte, es würde mich nur niemals jemand aus diesem Traum aufwecken

Und hey, manchmal wünsch‘ ich mir doch nur
deine Stimme würde noch ein einziges Mal erklingen
und ich könnte einmal noch etwas Zeit mir dir verbringen
in der wir uns ein letztes Mal alles Wichtige mit Worten sagen
uns versöhnen, uns endgültig vertragen
damit wir beide Frieden finden
und all die zurückgebliebenen Streitigkeiten schwinden
und dann lass‘ ich dich los und du bist frei

Und hey, manchmal wünsch ich mir so sehr
ich hätte dir viel eher gesagt
was du alles für mich bist und was du alles für mich warst
aber wie so oft im Leben, weiß der Mensch erst hinterher
wenn er schon längst verloren hat
was er zuvor doch halten durfte
halt‘ meine Hand ein letztes Mal bevor du verschwindest
und endlich deinen lang ersehnten Frieden findest

Und hey, manchmal wünsch‘ ich mir doch nur
die ganze alte Zeit zurück
in der wir beide noch dieselbe Luft geatmet haben
und unsere Hände uns den größten Halt gaben
die Zeit, von der wir dachten, sie würde immer uns gehören
von der wir dachten, keiner auf der Welt kann das zerstören
und ich will dir doch noch so vieles sagen
dich bloß ein allerletztes Mal noch fragen:
denkst du manchmal auch an mich?

Ich bräuchte da mal eure Hilfe…

Ganz genau – ihr habt schon richtig gelesen – eure Hilfe und euer Rat ist gefragt! 🙂

Einige von euch haben mir ja durchaus auch schon mal privat geschrieben oder mich gefragt, ob ich nicht vielleicht mal eine Art „Sammelband“ mit meinen Gedichten und Texten veröffentlichen möchte…

Nun kann ich euch sagen, dass dieses „Projekt“ mittlerweile konkret Gestalt annimmt und realisiert werden möchte.

Da ich aber leider eher weniger künstlerisch begabt bin, was das Zeichnen angeht, aber trotzdem gerne ein „rundes“ Werk veröffentlichen möchte, welches auch im optischen Sinne etwas „hergibt“, bin ich nun auf der Suche nach Menschen, die in Richtung Design und Illustrationen mehr Talent besitzen als ich und sich vielleicht von mir und meinem Projekt begeistern könnten und mir dort weiterhelfen würden.

Auch wenn dieses Projekt in erster Linie eine Herzensangelegenheit von mir persönlich ist, soll es ja dennoch auch etwas für die Öffentlichkeit und für euch da draußen sein. Deshalb hoffe ich jetzt auf eure Tipps, Ratschläge und Hilfestellungen. 🙂

Also nochmal ganz konkret und zusammengefasst:

Kennt jemand jemanden, der vielleicht jemanden kennt (und so weiter), der zeichnerisch und designtechnisch besonders begabt ist und Lust hätte, Kontakt zu mir aufzunehmen?

Über Rückmeldungen jeglicher Art – entweder hier oder gerne auch über meine E-Mail-Adresse – würde ich mich riesig freuen.

Habt ein zauberhaftes Wochenende,

eure Lini ♥

Weniger Perfektionismus, mehr Authentizität

Ein Ziel vor Augen zu haben, gibt uns Halt, Orientierung und motiviert uns im besten Fall.
Wir alle haben Erwartungen an uns selbst, die wir natürlich bestätigt sehen wollen.
Wir nehmen uns Dinge vor, schmieden Pläne und setzen uns Meilensteine.

All das sind Dinge, die uns Struktur geben und uns dabei helfen, uns selbst zu verwirklichen.

Und dennoch: wir sind unzufrieden, wenn wir unsere Ziele nicht in der Zeit und dem Ausmaß erreichen, wie wir es uns vorgenommen haben.
Wir glauben, gescheitert zu sein, wenn unsere Erwartungen (vorerst) nicht bestätigt wurden und unsere Pläne vielleicht durchkreuzt wurden.

Vielleicht sollten wir uns alle regelmäßig bewusst machen, dass das Leben nicht gradlinig, sondern vielmehr in Wellen und in Schlangenlinien verläuft.

Ganz egal wie sehr wir auch versuchen, einen Plan zu haben, mit dem wir unsere Ziele erreichen, dem Leben sind Pläne nicht wichtig – meistens kommt es doch sowieso anders als geplant.

Vielleicht sollten wir, statt andauernd perfekte Pläne zu schmieden, viel mehr versuchen, uns unsere Offenheit dem Leben und all seinen Veränderungen gegenüber zu bewahren?

Denn, wenn wir alle einmal in uns kehren und kurz darüber nachdenken:

Ist es nicht viel schöner, ein authentisches und echtes Leben zu leben, als ein perfektes Leben?

So sehr der Mensch auch um Perfektionismus bemüht ist, sich danach sehnt, perfekt zu sein und nach einem perfekten Leben strebt – Perfektionismus ist eine Illusion, es gibt ihn schlichtweg nicht.

Und anstatt sich in dem Bestreben nach Perfektionismus aufzugeben, sollten wir alle doch lieber authentisch und echt sein – und dazu gehört eben vielleicht auch, offen zu zeigen, wie wir mit Unvollkommenheiten, mit Fehlern, Schwächen und dem Scheitern umgehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Restwoche! ♥ 🙂

Don’t just be good to others

Hallo Welt da draußen! 🙂

Ein Thema, welches mich die letzten Tage irgendwie vermehrt beschäftigt hat und von dem ich euch gerne auch etwas „mitgeben“ möchte, ist Selbstfürsorge und Selbstliebe.

Oft ist es in unserem alltäglichen Leben eine Selbstverständlichkeit, für unsere Liebsten da zu sein, ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte zu haben und ihnen unter die Arme zu greifen. Durch kleine Gesten und Aufmerksamkeiten zeigen wir den Menschen in unserem Umfeld, was uns an ihnen liegt und warum wir sie in unserem Leben schätzen.

Darüber hinaus gerät aber allzu oft etwas ganz Essenzielles, etwas ganz Wichtiges in den Hintergrund: DU selbst!

Was ich euch in diesen Tagen mit auf den Weg geben möchte und der Titel des Beitrages, sowie das Beitragsbild ziemlich treffend auf den Punkt bringen:

 

Vergesst nicht, auch für euch selbst da zu sein. Stellt das Glück und Befinden eurer Mitmenschen nicht über euer Eigenes. Denkt auch an euch und tut nicht nur anderen Gutes.

 

So gut es auch ist, an seine Mitmenschen zu denken und für sie da zu sein – denkt auch daran, dass ihr euch selbst ein guter Freund seid, euch Zeit für euch nehmt und einen liebevollen Dialog mit euch selbst pflegt. ❤

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ganz wunderbare Ostertage und Zeit für eure Liebsten UND euch selbst! 🙂

Die Macht, nicht alles absolut zu sehen

Hallo liebe Welt da draußen,

heute mal ein paar Gedanken, die mich mit dem Jahreswechsel irgendwie verstärkt beschäftigt haben und von denen ich glaube, dass sie auch euch bereichern könnten:

Wir neigen dazu, oftmals die negativen Sachen in unserem Leben stärker wahrzunehmen als die Guten und die Positiven.
Wir haben oftmals das Gefühl, dass uns immer wieder Schlechtes passiert und immer wir diejenigen sind, die mit schlimmen und schwierigen Sachen fertig werden müssen.

In den letzten Tagen habe ich immer öfter den Gedanken gehabt, dass es unvermeidlich ist, dass uns schlimme und schlechte Dinge passieren. Jeder von uns hat täglich Herausforderungen zu bewältigen, die einen überfordern und an unsere persönlichen Grenzen treiben. Jeder Mensch von uns wird unerwartet und plötzlich an die kleinen und großen Schrecken im Leben erinnert.
Wir ärgern uns darüber, dass wir den Bus nicht mehr bekommen haben oder dass die Kassiererin im Laden so unfreundlich zu uns gewesen ist.
Wir sind traurig darüber, dass ein guter Freund nicht das offene Ohr für uns hat, was wir uns vielleicht erhoffen.
Wir sind wütend, weil wir Kaffee über das frisch gewaschene Shirt vergossen haben.
Und manchmal sind wir zutiefst erschüttert und zweifeln an der gänzlichen Fülle unseres Lebens, weil ein geliebter Mensch krank geworden oder gestorben ist.

Das Leben stellt uns eben immer wieder vor kleine oder große Herausforderungen und im schlimmsten Fall zeigt es uns, dass unserer aller Existenz beschränkt und vergänglich ist.

Was ich damit sagen möchte:
Uns allen passieren schlimme Dinge, den Einen vielleicht kleinere und Anderen vielleicht größere, aber wir haben 1. kein Recht dazu, das Leid anderer Menschen zu beurteilen oder gar zu bewerten.
Jedes Leid hat seine Berechtigung.
Und wir sollten uns 2. stets daran erinnern, dass es nicht an uns liegt, das Leid eines Menschen über unser Eigenes zu stellen.

Ich sage es immer ganz gerne überspitzt und wie folgt: Für den einen Menschen ist es ein halber Weltuntergang, wenn der frisch lackierte Fingernagel abbricht, währenddessen es für den anderen Menschen schlimm ist, wenn er sich von etwas, was ihm liebt ist, (vielleicht auch auf ewig) verabschieden muss.

Es fällt mir immer wieder auf, dass die Menschen dazu neigen, ihr Leid zu vergleichen und im nächsten Schritt zu bewerten und vielleicht sogar die Probleme des Anderen herunterzuspielen.
Die Kunst besteht doch darin, dass wir dennoch jedem Menschen zugestehen, dass das, was er gerade durchmacht, seine Existenzberechtigung hat und wir ihn in all dem ernst nehmen.

Was ich auch noch sagen möchte und angelehnt an den Titel dieses Beitrages ist:
Wir alle haben immer (!) die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie wir die Dinge sehen und wie wir mit ihnen umgehen. Wir können immer, wenn uns etwas Schlechtes passiert, alles in Frage stellen und unser komplettes Leben negativ sehen. Aber wir können uns auch immer dann, wenn uns etwas Schlechtes passiert, vor Augen halten, dass das, was gerade gut in unserem Leben ist, dadurch nicht an Kraft oder Bedeutung verliert.

Es liegt an jedem von uns persönlich, ob wir unser komplettes Leben schlecht machen, wenn es gerade in manchen Bereichen mal nicht so gut läuft oder ob wir das, was dennoch gut ist, weiterhin als gut anerkennen können.

Die Kunst, um immer eine Portion Glück in uns zu tragen, liegt doch darin, den Fokus der Betrachtung so zu setzen, dass neben den schlechten Dingen auch gute Dinge existieren dürfen.

vom brauchen und wollen

was ich will
und was ich brauche
sind allzu oft
zwei verschiedene paar schuhe

was ich will
und was ich brauche
ist wie licht in der nacht
und dunkelheit am tag

was ich will
und was ich brauche
verbrannt am eis
erfroren im feuer

was ich will
und was ich brauche
sind in meiner rechnung
plus und minus

was ich will
ist
was ich brauche
ist
was ich will

©lini23061995

was wir leben nennen

nicht mehr
als ein tanzendes molekül
im unendlichen fluss dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als eine vom wind getragene feder
in den lüften dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als ein zärtlicher sonnenstrahl
im morgentau und dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als ein vorsichtiges, zaghaftes lächeln
in deinem vollkommenen gesicht und dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als eine raue hand auf meiner haut
in diesem einen augenblick und dessen
was wir leben nennen

©lini23061995

Die Ambivalenz des Seelenschmerzes

>“Und zum Schluss, sind wir alle einfach nur Menschen, betrunken von der Idee, dass Liebe, nur Liebe, unser Gebrochenes heilen kann“.
(F.Scott Fitzgerald)<<

Wir alle haben da etwas in uns, was wir verstecken, geheim halten vor der Welt. Etwas, das wir wie einen kostbaren Schatz in den Abgründen unseres menschlichen Daseins, unserer Seele verbergen.

Ich spreche nicht von den Geheimnissen der Anderen, die uns vertraulich auferlegt wurden, sondern von jenen Geheimnissen, die die Einsamkeit unserer aller Herzen beschäftigt, die Sorte von Schmerz, die wir mit allen Mitteln des Universums vor der Welt zu verstecken suchen.

Der Schmerz unserer Herzen, der uns darin erinnert, dass das Leben vergänglich ist, dass nichts, rein gar nichts im Leben Beständigkeit hat.

Jedes menschliche Dasein wird früher oder später, irgendwann im Leben, mit der Vergänglichkeit, der Unbeständigkeit des Lebens konfrontiert und für jeden einzelnen dieser Menschen ist es auf eine andere Art und Weise schlimm.

Für jeden einzelnen Menschen bricht eine ganz eigene Welt zusammen.
Jeder einzelne Mensch stellt sich dann die Frage des Sinns, einer Sinnhaftigkeit in der menschlichen Existenz.

Manche gehen verloren, verloren im Nebel der vermeintlichen Sinnlosigkeit.
Viele erschrecken vor der Erkenntnis dieser Unbeständigkeit, verfallen in diese dem Menschen das Leben entziehende Starrheit.
Nur wenige erkennen, dass wir Menschen diese Art von Schmerz brauchen, dass er Teil unseres Lebenselixiers, essenzieller Treibstoff für die Zellen unseres Körpers ist.

>Denn nur derjenige, der weiß, was Schmerz ist, kann die Schönheit, die Magie und den Zauber dieses Lebens verstehen.<<

Ich meine die Sorte von Schmerz, die sich mit ihren Krallen in die Zartheit unserer Herzen schlägt.
Jener Schmerz, der uns die Welt in ihrer ganzen Nüchternheit betrachten lässt. Die Art von Schmerz, die etwas unwiderruflich in uns verändert, etwas in uns zerbrechen lässt und wie ein Gift unsere Sinne benebelt.
Nur wer diese Art des Schmerzes irgendwo, an irgendeiner Stelle seines Herzens trägt, kann die Bedeutung, die er unserem Leben andererseits schenkt, begreifen, verstehen, sehen und umsetzen.

Denn es ist so, es ist wahr, dass der Mensch erst zu schätzen weiß, was er hatte, wenn er es verloren hat.
Und erst dann, wenn wir diese Erfahrung im Leben machen mussten, wir dieser Form von Schmerz einen Platz gewähren mussten, können wir neben der Trostlosigkeit, dem Seelenschmerz dieser Welt, zukünftig mit mehr Wertschätzung und mehr Achtung diesem einen Leben, was uns geschenkt wurde, entgegen treten.

©lini23061995

Die große Suche

Ich denke, ihr kennt das alle. Ganz bedeutende, schwerwiegende Fragen, die jeden von uns an manchen Tagen mehr, an anderen Tagen weniger stark beschäftigen.
Gedanken darüber, was ich will im Leben. Gedanken darum, wer ich bin, was mich ausmacht, was mich erfüllt.
Ich glaube, kaum keiner von uns wird in diese Welt hinein geboren und besitzt direkt diesen einen, seinen ganz eigenen Platz. Sicher gibt es Menschen, deren Weg bestimmt ist, denen in gewisser Weise durch Großeltern, Eltern oder andere Familienangehörige die Spur ihres Seins oder ihres Wirkens vorgegeben wird. Diese Menschen haben gar keine große Wahl, müssen sich keine Gedanken um ihre Zukunft machen, weil von Anfang an klar ist, was ihre Aufgabe im Leben sein wird. Ob das nun die schönere oder weniger schöne Art zu leben ist, sei einfach mal dahin gestellt.
Nun gibt es auf der anderen Seite halt auch eine Vielzahl von Menschen bei denen das Ganze mit mehr Autonomie und Eigenbestimmung entschieden werden muss.
Ich persönlich finde es nur gar nicht so einfach, mir diese schwerwiegenden und tiefergehenden Fragen zufriedenstellend zu beantworten.
>>Was erfüllt mich? Wonach sehne ich mich in meinem Leben? Was will ich machen? Was macht mich aus? Was kann ich gut? Was macht mir Spaß, wohlmöglich ein Leben lang? Worin sehe ich meinen persönlichen, meinen eigenen Sinn im Leben? Welcher Weg wird für mich der Richtige sein? Und wer wird mich begleiten auf diesem Weg? Welche Hürden und Hindernisse werden mir den Weg erschweren? Werde ich diese Hürden und Hindernisse ohne große Verluste meistern können? Woraus schöpfe ich neue Kraft? Was sind meine Hoffnungen?
Wer war ich? Wer bin ich? Und wer will ich sein?<<

©lini23061995