Don’t just be good to others

Hallo Welt da draußen! 🙂

Ein Thema, welches mich die letzten Tage irgendwie vermehrt beschäftigt hat und von dem ich euch gerne auch etwas „mitgeben“ möchte, ist Selbstfürsorge und Selbstliebe.

Oft ist es in unserem alltäglichen Leben eine Selbstverständlichkeit, für unsere Liebsten da zu sein, ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte zu haben und ihnen unter die Arme zu greifen. Durch kleine Gesten und Aufmerksamkeiten zeigen wir den Menschen in unserem Umfeld, was uns an ihnen liegt und warum wir sie in unserem Leben schätzen.

Darüber hinaus gerät aber allzu oft etwas ganz Essenzielles, etwas ganz Wichtiges in den Hintergrund: DU selbst!

Was ich euch in diesen Tagen mit auf den Weg geben möchte und der Titel des Beitrages, sowie das Beitragsbild ziemlich treffend auf den Punkt bringen:

 

Vergesst nicht, auch für euch selbst da zu sein. Stellt das Glück und Befinden eurer Mitmenschen nicht über euer Eigenes. Denkt auch an euch und tut nicht nur anderen Gutes.

 

So gut es auch ist, an seine Mitmenschen zu denken und für sie da zu sein – denkt auch daran, dass ihr euch selbst ein guter Freund seid, euch Zeit für euch nehmt und einen liebevollen Dialog mit euch selbst pflegt. ❤

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ganz wunderbare Ostertage und Zeit für eure Liebsten UND euch selbst! 🙂

„It hurt because it mattered“

Huhu ihr Lieben,

in Anlehnung an das Beitragsbild und das Zitat von einem (wie ich finde) ganz, ganz wunderbaren Autor möchte ich heute folgende Worte an euch weitergeben:

Allzu oft werden wir in unserem Alltag verletzt oder enttäuscht – und egal, ob bewusst oder unbewusst – es tut jedes Mal erneut verdammt weh.

Auf die Frage, wieso es weh tut, gibt es vermutlich eine ganz einfache und offensichtliche Antwort: Es tut weh, weil es menschlich ist.

Und dennoch versuchen wir so gut es geht unsere Enttäuschung und Verletztheit zu verbergen, weil es gesellschaftlich als „Schwäche“ abgetan wird – und wer will schon gerne schwach wirken?
Wir reden unsere eigenen Gefühle runter, denn „es gibt ja viel Schlimmeres im Leben“ und „das wird schon wieder“. Und ja, natürlich gibt es weitaus schlimmere Dinge, die auf der Welt passieren und natürlich wird die Enttäuschung auch wieder abebben.

Aber wir vergessen darüber hinaus allzu oft, dass Leid nicht pauschal messbar und schon gar nicht erst vergleichbar ist.

Es ist völlig okay, verletzt zu sein und sich dieses Gefühl vor sich selbst einzugestehen. Wir sind Menschen, fühlende Wesen mit Empfindungen – und dazu gehören eben auch die weniger schönen und nicht ganz so angenehmen Gefühle.

Was ich euch heute gerne mit auf den Weg geben möchte:
Seid nicht so hart zu euch selbst und steht vor allem vor euch selbst dazu, wenn ihr verletzt, enttäuscht, traurig oder wütend seid.
Verurteilt euch selbst nicht dafür, geht nicht zu hart mit euch ins Gericht und vor allem gebt auch diesen Gefühlen die Berechtigung existieren zu dürfen – damit nehmt ihr ihnen nämlich schone eine gewaltige Menge ihrer Macht über euch.

John Green bringt es wie so oft auf den Punkt: es tut weh, weil es eine Bedeutung hat(te) – und das ist völlig in Ordnung und nur menschlich!

In diesem Sinne: Habt einen tollen Abend! ♥

Die Macht, nicht alles absolut zu sehen

Hallo liebe Welt da draußen,

heute mal ein paar Gedanken, die mich mit dem Jahreswechsel irgendwie verstärkt beschäftigt haben und von denen ich glaube, dass sie auch euch bereichern könnten:

Wir neigen dazu, oftmals die negativen Sachen in unserem Leben stärker wahrzunehmen als die Guten und die Positiven.
Wir haben oftmals das Gefühl, dass uns immer wieder Schlechtes passiert und immer wir diejenigen sind, die mit schlimmen und schwierigen Sachen fertig werden müssen.

In den letzten Tagen habe ich immer öfter den Gedanken gehabt, dass es unvermeidlich ist, dass uns schlimme und schlechte Dinge passieren. Jeder von uns hat täglich Herausforderungen zu bewältigen, die einen überfordern und an unsere persönlichen Grenzen treiben. Jeder Mensch von uns wird unerwartet und plötzlich an die kleinen und großen Schrecken im Leben erinnert.
Wir ärgern uns darüber, dass wir den Bus nicht mehr bekommen haben oder dass die Kassiererin im Laden so unfreundlich zu uns gewesen ist.
Wir sind traurig darüber, dass ein guter Freund nicht das offene Ohr für uns hat, was wir uns vielleicht erhoffen.
Wir sind wütend, weil wir Kaffee über das frisch gewaschene Shirt vergossen haben.
Und manchmal sind wir zutiefst erschüttert und zweifeln an der gänzlichen Fülle unseres Lebens, weil ein geliebter Mensch krank geworden oder gestorben ist.

Das Leben stellt uns eben immer wieder vor kleine oder große Herausforderungen und im schlimmsten Fall zeigt es uns, dass unserer aller Existenz beschränkt und vergänglich ist.

Was ich damit sagen möchte:
Uns allen passieren schlimme Dinge, den Einen vielleicht kleinere und Anderen vielleicht größere, aber wir haben 1. kein Recht dazu, das Leid anderer Menschen zu beurteilen oder gar zu bewerten.
Jedes Leid hat seine Berechtigung.
Und wir sollten uns 2. stets daran erinnern, dass es nicht an uns liegt, das Leid eines Menschen über unser Eigenes zu stellen.

Ich sage es immer ganz gerne überspitzt und wie folgt: Für den einen Menschen ist es ein halber Weltuntergang, wenn der frisch lackierte Fingernagel abbricht, währenddessen es für den anderen Menschen schlimm ist, wenn er sich von etwas, was ihm liebt ist, (vielleicht auch auf ewig) verabschieden muss.

Es fällt mir immer wieder auf, dass die Menschen dazu neigen, ihr Leid zu vergleichen und im nächsten Schritt zu bewerten und vielleicht sogar die Probleme des Anderen herunterzuspielen.
Die Kunst besteht doch darin, dass wir dennoch jedem Menschen zugestehen, dass das, was er gerade durchmacht, seine Existenzberechtigung hat und wir ihn in all dem ernst nehmen.

Was ich auch noch sagen möchte und angelehnt an den Titel dieses Beitrages ist:
Wir alle haben immer (!) die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie wir die Dinge sehen und wie wir mit ihnen umgehen. Wir können immer, wenn uns etwas Schlechtes passiert, alles in Frage stellen und unser komplettes Leben negativ sehen. Aber wir können uns auch immer dann, wenn uns etwas Schlechtes passiert, vor Augen halten, dass das, was gerade gut in unserem Leben ist, dadurch nicht an Kraft oder Bedeutung verliert.

Es liegt an jedem von uns persönlich, ob wir unser komplettes Leben schlecht machen, wenn es gerade in manchen Bereichen mal nicht so gut läuft oder ob wir das, was dennoch gut ist, weiterhin als gut anerkennen können.

Die Kunst, um immer eine Portion Glück in uns zu tragen, liegt doch darin, den Fokus der Betrachtung so zu setzen, dass neben den schlechten Dingen auch gute Dinge existieren dürfen.

Illusion der Erinnerung

Menschen sagen sich
die Erinnerung sei das
was uns keiner nehmen kann

Menschen leben
in den Bildern an den Wänden
glauben an Illusionen der Vergangenheit

Menschen zünden Kerzen an
betrauern die Vergänglichkeit
und nennen es Erinnerung

Menschen fürchten sich
vor dem, was sie sehen
wenn das Licht der Kerze erlischt