Mal was Neues…

Hallo Welt und hallo an alle da draußen!😊

In letzter Zeit ist es etwas stiller hier, was leider einfach nur daran liegt, dass aktuell etwas wenig Zeit für den Blog hier über bleibt.swo

Natürlich wird dennoch regelmäßig und fleißig geschrieben, keine Sorge! 😉

…aaaber das ist nicht der Grund für diesen Blogbeitrag hier!

Letztens hatte ich das große Glück, mit einem Kumpel meines Freundes mal zwei meiner Texte zu vertonen. Leider ist es mir nicht möglich, hier eine Tonspur hochzuladen, aber eure Meinung würde mich dennoch natürlich total interessieren und über ein Feedback würde ich mich sehr freuen!

Deshalb meine Idee:

Wer sich gerne mal einen Text von mir anhören würde, darf mir gerne hier oder per Mail an alina23061995@gmail.com schreiben, dass er Interesse daran hat und sich das gerne mal anhören würde!

Ich freue mich auf euch und habt ein gutes Wochenende!♥😊

P.S.: Das wunderbare Bild des Beitrages hat übrigens eine liebe Leserin von mir gezeichnet. Darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut und da sie es zur Veröffentlichung freigegeben hat, wollte ich es euch natürlich nicht vorenthalten! Ein ganz liebes Danke geht hier an Xenia!♥😊

 

Ist die Menschheit dem Verfall nahe?

Zugebenermaßen ist die Frage für diesen Beitrag absichtlich etwas provokativ gewählt.
Dennoch möchte ich mich heute und hier in dem Beitrag mit dieser Fragestellung auseinandersetzen.
Dieser Beitrag soll sich nicht mit der Verfallsthematik rund um das Thema Krieg und Zerstörung auseinandersetzen.
Ich möchte mit meiner Frage auf die (zwischen-) menschlichen Werte anspielen, von denen ich glaube, dass sie mehr und mehr an Bedeutung verlieren in unserer heutigen Gesellschaft.

1.Social Media, WhatsApp & Co
Mich persönlich stimmt es zunehmend traurig, dass die Menschen vermehrt den Weg des geringsten Widerstandes wählen. Social Media, WhatsApp & Co bieten sicherlich zahlreiche Vorteile, die ich auch gar nicht missen möchte. Der Kontakt zu Menschen, die halt nicht „nebenan“ wohnen, wird gewährt und so ist es möglich, auch Freundschaften über eine weitere Entfernung aufrecht zu erhalten.
Was mir persönlich aber mehr und mehr gegen den Strich geht:
Wichtige Themen, Entscheidungen und Gefühlslagen werden immer öfter über diese Kanäle ausgetragen und kommuniziert.
Es stimmt mich traurig, dass Menschen immer unfähiger werden, solch wichtige Worte auf realen Wegen zu vermitteln. Meines Erachtens hat es rein gar nichts mit Wertschätzung, Achtung und Respekt zu tun, wenn wir solche Dinge über diese Kanäle kommunizieren. Es mag vielleicht überspitzt klingen, aber in meinen Augen signalisiert ein solches Verhalten, dass die Menschen einander nicht mehr wichtig nehmen und Konfrontation scheuen.

2.Schnelllebigkeit & Ersetzbarkeit
Unsere fortschrittliche Welt bietet eine Menge positiver Entwicklungen, die wir alle, so denke ich, heute nicht mehr missen möchten.
Was mich allerdings stört:
Die Schnelllebigkeit und Ersetzbarkeit, durch welche unsere heutige Welt leider mehr und mehr geprägt ist.
Was ist aus den guten alten Tugenden und Werten geworden, die uns Menschen menschlich machen?
Sobald es mal unangenehm oder unschön wird, gehen die Menschen wortlos auseinander, weil gleich an der nächsten Ecke ein neuer Mensch wartet, mit dem es vielleicht leichter ist. Und wenn uns dieser Mensch nicht mehr genügt, na dann wird auch dieser eben aussortiert und ein neuer Mensch nimmt seinen Platz ein. Auch dieses Verhalten hat für mich rein gar nichts mit Respekt, Achtung und Wertschätzung zu tun. Und dennoch scheint dieses Verhalten in der modernen Welt immer normaler und alltäglicher werden.

Was will ich also eigentlich sagen?
Es ist ein tief menschliches Verhalten, dass wir gerne stets dazugehören wollen, ein Teil der großen Menge sein möchten.
Und an dieser Stelle möchte ich ganz bewusst sagen, dass ich mich von diesem Verhalten gerne ausgrenzen möchte.

Ich wünsche mir, dass sich die Menschen wieder mehr mit Respekt begegnen. Dass sie es sich wert sind, Worte vor diesem Menschen für ihn zu finden und nicht versteckt hinter einem Handy-Display irgendwelche Unannehmlichkeiten und schwere Worte auszutauschen.
Zeigt den Menschen in eurem Umfeld durch euer Verhalten, dass sie ihr wertschätzt und dass sie euch wichtig genug sind, dass ihr aufrichtig und wahrhaftig mit ihnen kommuniziert.
Macht es euch nicht immer leicht und wählt nicht immer den Weg des geringsten Widerstand. Habt so viel Charakter und Selbstachtung und behaltet euch diese menschlichen Werte bei, auch wenn es viele andere sicherlich nicht tun werden.

Ich danke euch! ❤

©lini23061995

Ich hätt‘ da mal ’ne Frage…

Hallo ihr Lieben da draußen! 🙂

Wie ihr dem Titel dort oben entnehmen könnt, hätte ich mal eine Frage an euch.

In letzter Zeit habt ihr ja eigentlich mehr oder weniger „lyrische Ausdünstungen“ von mir hier erhalten…

Nun schwirrt mir aber seit einigen Tagen die Idee im Kopf herum, einen mehrteiligen Beitrag über meine Gedanken zum Umgang mit Verlust, Schmerz, Trauer und Enttäuschungen zu schreiben.

Da ich euch natürlich auf dieser Plattform auch etwas bieten möchte, was euch gefällt bzw. mit dem ihr euch auseinandersetzen möchtet, habe ich nun folgende Frage an euch:

Würde euch eine solche Beitrag-Reihe interessieren? Oder sollte es lieber bei meinem lyrischen Philosophieren bleiben? 😉

Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, meine Lieben!

Bis dahin, macht’s gut! 🙂
Eure Lini

©lini23061995

Salzwasserperlen

Salzwasserperlen
in deinem Haar

Salzwasserperlen
auf deinen Lippen

Meeresrauschen
in deinen Ohren

Meeresrauschen
umhüllt uns ganz sanft

Sandkörner
unter deinen Füßen
unter meinen Füßen

Sandkörner
ich will sie zählen
Zahlen reichen nicht

Sommernachtshimmel
glasklare Sicht
wolkenlos und strahlend schön
Sterne funkeln über uns

Sommernachtshimmel
hier am Meer
hier am Strand
hier, einfach hier

©lini23061995

sternenfunkelklare nacht

ich schau‘ hinauf
und such‘ den Himmel ab
nach dir
denn irgendwo
ich weiß nicht wo
bist du
bleibst du
für immer
das universum
sagt man sich
ist endlos weit
den kopf im nacken
die arme ausgestreckt
schau‘ ich hinauf
und warte
auf ein zeichen
will bloß wissen
wo du bist
ob du bist
ich steh‘ hier
und denk‘ an dich
so oft
denk‘ ich an dich

©lini23061995

vielleicht

vielleicht
ist es besser
vielleicht
ist es leichter
wenn ich gehe
bevor du mich verlässt

vielleicht
ist es besser
vielleicht
ist es leichter
die Tür zu schließen
bevor ich sie zu weit öffne

vielleicht
ist es besser
vielleicht
ist es leichter
auf alten Wegen
zu gehen bevor du mit mir gehst

vielleicht
ist es besser
vielleicht
ist es leichter
wenn morgen schon heute
zum gestern gehört

vielleicht
ist es besser
vielleicht
ist es leichter
vielleicht
ist es bloß viel zu leicht

©lini23061995

Die Ambivalenz des Seelenschmerzes

>“Und zum Schluss, sind wir alle einfach nur Menschen, betrunken von der Idee, dass Liebe, nur Liebe, unser Gebrochenes heilen kann“.
(F.Scott Fitzgerald)<<

Wir alle haben da etwas in uns, was wir verstecken, geheim halten vor der Welt. Etwas, das wir wie einen kostbaren Schatz in den Abgründen unseres menschlichen Daseins, unserer Seele verbergen.

Ich spreche nicht von den Geheimnissen der Anderen, die uns vertraulich auferlegt wurden, sondern von jenen Geheimnissen, die die Einsamkeit unserer aller Herzen beschäftigt, die Sorte von Schmerz, die wir mit allen Mitteln des Universums vor der Welt zu verstecken suchen.

Der Schmerz unserer Herzen, der uns darin erinnert, dass das Leben vergänglich ist, dass nichts, rein gar nichts im Leben Beständigkeit hat.

Jedes menschliche Dasein wird früher oder später, irgendwann im Leben, mit der Vergänglichkeit, der Unbeständigkeit des Lebens konfrontiert und für jeden einzelnen dieser Menschen ist es auf eine andere Art und Weise schlimm.

Für jeden einzelnen Menschen bricht eine ganz eigene Welt zusammen.
Jeder einzelne Mensch stellt sich dann die Frage des Sinns, einer Sinnhaftigkeit in der menschlichen Existenz.

Manche gehen verloren, verloren im Nebel der vermeintlichen Sinnlosigkeit.
Viele erschrecken vor der Erkenntnis dieser Unbeständigkeit, verfallen in diese dem Menschen das Leben entziehende Starrheit.
Nur wenige erkennen, dass wir Menschen diese Art von Schmerz brauchen, dass er Teil unseres Lebenselixiers, essenzieller Treibstoff für die Zellen unseres Körpers ist.

>Denn nur derjenige, der weiß, was Schmerz ist, kann die Schönheit, die Magie und den Zauber dieses Lebens verstehen.<<

Ich meine die Sorte von Schmerz, die sich mit ihren Krallen in die Zartheit unserer Herzen schlägt.
Jener Schmerz, der uns die Welt in ihrer ganzen Nüchternheit betrachten lässt. Die Art von Schmerz, die etwas unwiderruflich in uns verändert, etwas in uns zerbrechen lässt und wie ein Gift unsere Sinne benebelt.
Nur wer diese Art des Schmerzes irgendwo, an irgendeiner Stelle seines Herzens trägt, kann die Bedeutung, die er unserem Leben andererseits schenkt, begreifen, verstehen, sehen und umsetzen.

Denn es ist so, es ist wahr, dass der Mensch erst zu schätzen weiß, was er hatte, wenn er es verloren hat.
Und erst dann, wenn wir diese Erfahrung im Leben machen mussten, wir dieser Form von Schmerz einen Platz gewähren mussten, können wir neben der Trostlosigkeit, dem Seelenschmerz dieser Welt, zukünftig mit mehr Wertschätzung und mehr Achtung diesem einen Leben, was uns geschenkt wurde, entgegen treten.

©lini23061995

Die große Suche

Ich denke, ihr kennt das alle. Ganz bedeutende, schwerwiegende Fragen, die jeden von uns an manchen Tagen mehr, an anderen Tagen weniger stark beschäftigen.
Gedanken darüber, was ich will im Leben. Gedanken darum, wer ich bin, was mich ausmacht, was mich erfüllt.
Ich glaube, kaum keiner von uns wird in diese Welt hinein geboren und besitzt direkt diesen einen, seinen ganz eigenen Platz. Sicher gibt es Menschen, deren Weg bestimmt ist, denen in gewisser Weise durch Großeltern, Eltern oder andere Familienangehörige die Spur ihres Seins oder ihres Wirkens vorgegeben wird. Diese Menschen haben gar keine große Wahl, müssen sich keine Gedanken um ihre Zukunft machen, weil von Anfang an klar ist, was ihre Aufgabe im Leben sein wird. Ob das nun die schönere oder weniger schöne Art zu leben ist, sei einfach mal dahin gestellt.
Nun gibt es auf der anderen Seite halt auch eine Vielzahl von Menschen bei denen das Ganze mit mehr Autonomie und Eigenbestimmung entschieden werden muss.
Ich persönlich finde es nur gar nicht so einfach, mir diese schwerwiegenden und tiefergehenden Fragen zufriedenstellend zu beantworten.
>>Was erfüllt mich? Wonach sehne ich mich in meinem Leben? Was will ich machen? Was macht mich aus? Was kann ich gut? Was macht mir Spaß, wohlmöglich ein Leben lang? Worin sehe ich meinen persönlichen, meinen eigenen Sinn im Leben? Welcher Weg wird für mich der Richtige sein? Und wer wird mich begleiten auf diesem Weg? Welche Hürden und Hindernisse werden mir den Weg erschweren? Werde ich diese Hürden und Hindernisse ohne große Verluste meistern können? Woraus schöpfe ich neue Kraft? Was sind meine Hoffnungen?
Wer war ich? Wer bin ich? Und wer will ich sein?<<

©lini23061995

Wut

Wut in meinem Bauch.
Wut in meinem Kopf.
Wut in meinem Herzen.

Manchmal will man einfach schreien, einfach nur schreien. So lange, so laut, bis die ganze Wut, gefräßig und vernichtend, der ganze Schmerz, zerstörerisch und verzehrend, aus einem heraus ist.

Schreien, so lange bis kein Ton mehr heraus kommt.
Schreien, bis lediglich der Rest eines erstickten Lautes über meine Lippen gleitet.

Manche Menschen fangen an zu weinen, wenn sie wütend sind.
Vielleicht, weil Wut und Trauer und Schmerz so nah beieinander liegen.
Eine einzige Grauzone, ein sich vermischendes, großes, nicht zu fassendes oder beschreibendes Etwas, welches sich in den Tiefen, den Abgründen der menschlichen Seele zu beherbergen weiß.
Mit der hungrigen, gefräßigen Wut bahnen sich dann so oft auch unzählige Tränen den Weg über ihrer Wangen.

Wut ist nichts Schlimmes, nichts Schlechtes. Wut ist okay. Gefühle sind okay, die guten wie die schlechten.
Wut will seinen eigenen Platz wie all die anderen in uns wohnenden Gefühle.

Ich glaube, die menschliche Wut wird gedüngt, gefüttert, zum Leben erweckt durch Gefühle wie Ungerechtigkeit, Hilflosigkeit, Verständnislosigkeit, Enttäuschung und Verletzung.
Wut kann sich gegen andere Personen richten.
Nur die Menschen, denen wir eine Bedeutung, einen individuellen Wert in unserem Leben schenken, geben wir die Möglichkeit, das Feuer der manchmal so leicht zu entfachenden Wut in uns zu entzünden.

Manchmal hingegen richten wir das eiserne, kalte Schwert der Wut jedoch auch gegen uns selbst, verletzen uns damit, wollen uns mit dieser Wut auf uns selbst strafen.

Und manchmal befällt uns die Wut wie eine ätzende, alles befallende Krankheit, wenn das Leben gegen uns zu spielen, es nicht gut mit uns zu meinen scheint.

>>Unsere Wut, wie sie im jedem von uns existiert, möchte ernst genommen werden, gehört und gespürt werden.
Viel zu oft schlucken wir sie hinunter, verdrängen sie, schieben sie beiseite. Aber genau das verträgt die Wut nicht. Sie will wahrgenommen, akzeptiert und respektiert werden.<<

©lini23061995