Dreh‘ die Zeit zurück.

Und hey, manchmal wünsch‘ ich mir doch nur
dich noch ein einziges Mal zu sehen
nur einmal noch die Zeit zurück zu drehen
und dann würd‘ ich dich in die Arme schließen
dich halten und mich von dir halten lassen
würd vorsichtig deine Wange anfassen
und sie mit tausenden von Küssen bedecken
ich wünschte, es würde mich nur niemals jemand aus diesem Traum aufwecken

Und hey, manchmal wünsch‘ ich mir doch nur
deine Stimme würde noch ein einziges Mal erklingen
und ich könnte einmal noch etwas Zeit mir dir verbringen
in der wir uns ein letztes Mal alles Wichtige mit Worten sagen
uns versöhnen, uns endgültig vertragen
damit wir beide Frieden finden
und all die zurückgebliebenen Streitigkeiten schwinden
und dann lass‘ ich dich los und du bist frei

Und hey, manchmal wünsch ich mir so sehr
ich hätte dir viel eher gesagt
was du alles für mich bist und was du alles für mich warst
aber wie so oft im Leben, weiß der Mensch erst hinterher
wenn er schon längst verloren hat
was er zuvor doch halten durfte
halt‘ meine Hand ein letztes Mal bevor du verschwindest
und endlich deinen lang ersehnten Frieden findest

Und hey, manchmal wünsch‘ ich mir doch nur
die ganze alte Zeit zurück
in der wir beide noch dieselbe Luft geatmet haben
und unsere Hände uns den größten Halt gaben
die Zeit, von der wir dachten, sie würde immer uns gehören
von der wir dachten, keiner auf der Welt kann das zerstören
und ich will dir doch noch so vieles sagen
dich bloß ein allerletztes Mal noch fragen:
denkst du manchmal auch an mich?

Hallo du,

wer auch immer du bist,
wo auch immer du bist,
diese Worte sind für dich – genau dich.

Es gibt da ein paar Dinge, die ich dir wünsche.
Ich wünsche dir, zu wissen wer du bist.
Und noch mehr wünsche ich dir, falls du es noch wissen solltest, dass du es herausfinden wirst.
Nicht indem dich „auf dich Suche nach dir selbst“ begibst, nein.

Ich wünsche dir, zu erkennen, dass du nicht erst suchen musst.
Du bist wer, du bist jemand – du weißt vielleicht nur noch nicht wer du bist, was dich ausmacht, was deine persönliche Erfüllung hier auf diesem Erdplaneten ist.
Du brauchst dich nicht suchen, du hast schon alles, was du brauchst und was du bist.
Sei einfach still, kehre dein Ich manchmal nur nach innen und höre dir selbst zu.
Manchmal wird das alles sein, was du brauchst um dir selbst näher zu kommen.

Ich wünsche dir Frieden.
Ich wünsche dir deinen Frieden.
Die Art von Frieden, die dich zu deiner inneren Mitte zurückkehren lässt und dir eine tief erfüllende Ruhe schenkt.
Damit du die Dinge leicht nehmen kannst, auch wenn sie zentnerschwer auf deinem Herzen lasten.
Es soll die Art von Frieden sein, die in Gelassenheit mündet und dich mit Leichtigkeit beflügelt.

Ich wünsche dir ein von Herzen kommendes Lachen.
Ich möchte dich lachen sehen, ich meine so richtig.
Ich möchte dich lachen sehen und es in jeder Faser meines Körpers fühlen.
Die Art von Lachen, die mich automatisch ansteckt und gemeinsam mit dir lachen lässt.
Ich möchte, dass du das Glück nach außen in die Welt trägst.
Lass dir dein Lachen nicht von den Trostlosigkeiten der menschlichen Existenz stehlen.
Hast du dein Lachen mal verloren, finde es in den Kleinigkeiten des Alltags wieder.
Bewahre dir dein ehrliches und offenes Lachen ein Leben lang.

Ich wünsche dir Freiheit.
Du sitzt in deinem eigenen Boot, lass dir das Ruder nicht von Anderen aus der Hand reißen und gib es nicht zu leicht an andere auf.
Du bist dein eigener Fährmann, das Steuer liegt in deiner Hand.
Du kannst selbst entscheiden, wohin die Reise führen soll.
Fühle dich frei deinen Weg zu gehen.
Spüre die Freiheit in den kleinen Dingen. Schließe manchmal deine Augen und halte inne.
Fühle wie ein Windhauch deine Haut umspielt und deine Haare tanzen lässt.
Schau ab und an in den Himmel hoch und lass dich von den Vögeln mitnehmen.

Ich wünsche dir so viel.

In Liebe,
Ich

©lini23061995

Du und Ich

Ich trockne all‘ deine Tränen
wenn du mich nur lässt
zaubere ich dir ein Lächeln
auf deine wundersamen weichen Lippen

Ich halte deine Hand
ich halt‘ dich fest
wenn du glaubst du fällst
fang‘ ich dich sicher auf

Ich lass‘ dich die Welt durch meine Augen sehen
wenn deine Augen nur das Schlechte erblicken
zeig‘ ich dir den Zauber dieser Welt
auf meine eigene Art und Weise

Ich bin an deiner Seite
ich geh‘ den Weg mit dir
wenn deine Sicht im Nebel verschwimmt
tanz‘ ich mit dir durch Wolkenmeere

©lini23061995

was wir leben nennen

nicht mehr
als ein tanzendes molekül
im unendlichen fluss dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als eine vom wind getragene feder
in den lüften dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als ein zärtlicher sonnenstrahl
im morgentau und dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als ein vorsichtiges, zaghaftes lächeln
in deinem vollkommenen gesicht und dessen
was wir leben nennen

nicht mehr
als eine raue hand auf meiner haut
in diesem einen augenblick und dessen
was wir leben nennen

©lini23061995

Die Ambivalenz des Seelenschmerzes

>“Und zum Schluss, sind wir alle einfach nur Menschen, betrunken von der Idee, dass Liebe, nur Liebe, unser Gebrochenes heilen kann“.
(F.Scott Fitzgerald)<<

Wir alle haben da etwas in uns, was wir verstecken, geheim halten vor der Welt. Etwas, das wir wie einen kostbaren Schatz in den Abgründen unseres menschlichen Daseins, unserer Seele verbergen.

Ich spreche nicht von den Geheimnissen der Anderen, die uns vertraulich auferlegt wurden, sondern von jenen Geheimnissen, die die Einsamkeit unserer aller Herzen beschäftigt, die Sorte von Schmerz, die wir mit allen Mitteln des Universums vor der Welt zu verstecken suchen.

Der Schmerz unserer Herzen, der uns darin erinnert, dass das Leben vergänglich ist, dass nichts, rein gar nichts im Leben Beständigkeit hat.

Jedes menschliche Dasein wird früher oder später, irgendwann im Leben, mit der Vergänglichkeit, der Unbeständigkeit des Lebens konfrontiert und für jeden einzelnen dieser Menschen ist es auf eine andere Art und Weise schlimm.

Für jeden einzelnen Menschen bricht eine ganz eigene Welt zusammen.
Jeder einzelne Mensch stellt sich dann die Frage des Sinns, einer Sinnhaftigkeit in der menschlichen Existenz.

Manche gehen verloren, verloren im Nebel der vermeintlichen Sinnlosigkeit.
Viele erschrecken vor der Erkenntnis dieser Unbeständigkeit, verfallen in diese dem Menschen das Leben entziehende Starrheit.
Nur wenige erkennen, dass wir Menschen diese Art von Schmerz brauchen, dass er Teil unseres Lebenselixiers, essenzieller Treibstoff für die Zellen unseres Körpers ist.

>Denn nur derjenige, der weiß, was Schmerz ist, kann die Schönheit, die Magie und den Zauber dieses Lebens verstehen.<<

Ich meine die Sorte von Schmerz, die sich mit ihren Krallen in die Zartheit unserer Herzen schlägt.
Jener Schmerz, der uns die Welt in ihrer ganzen Nüchternheit betrachten lässt. Die Art von Schmerz, die etwas unwiderruflich in uns verändert, etwas in uns zerbrechen lässt und wie ein Gift unsere Sinne benebelt.
Nur wer diese Art des Schmerzes irgendwo, an irgendeiner Stelle seines Herzens trägt, kann die Bedeutung, die er unserem Leben andererseits schenkt, begreifen, verstehen, sehen und umsetzen.

Denn es ist so, es ist wahr, dass der Mensch erst zu schätzen weiß, was er hatte, wenn er es verloren hat.
Und erst dann, wenn wir diese Erfahrung im Leben machen mussten, wir dieser Form von Schmerz einen Platz gewähren mussten, können wir neben der Trostlosigkeit, dem Seelenschmerz dieser Welt, zukünftig mit mehr Wertschätzung und mehr Achtung diesem einen Leben, was uns geschenkt wurde, entgegen treten.

©lini23061995

Die Macht der Gedanken

Gedanken sind ein Mittel des Menschen, jene Eindrücke, die alltäglich unsere Sinne überfluten und benebeln, zu sortieren, eine Ordnung in diesem Chaos aus einzelnen Bruchstücken zu schaffen, sie in eine Reihenfolge bringen.

Gedanken bringen Erinnerungen mit sich, ermöglichen dem Menschen in längst vergangenen Zeiten zu schwelgen, sie mit der Macht der Gedanken am Leben zu erhalten, in ihnen weiterzuleben. Erinnerungen sind das Produkt unserer Gedanken. Das Produkt unserer Aufmerksamkeit, mit der wir durch diese Welt schreiten. Die Erinnerung ist das Buch, das wir aus unseren Gedanken schreiben. Unsere Gedanken sind die Inspiration für das Buch, das wir schreiben, das jeder in seinem Leben schreibt.

Die Macht der Gedanken befähigt den Menschen, sich an Erlebtes zu erinnern, aus Fehlern zu lernen, logische Entschlüsse zu schöpfen. Erinnerungen können ein Geschenk des menschlichen Denkens sein und uns die wunderschönsten all unserer Gefühle immer wieder herauf beschwören.

>GEDANKEN GEHEN VORÜBER, VERFLIEßEN INEINANDER, ABER ERINNERUNGEN BLEIBEN.<<

Gedanken können den Menschen verwirren, ihn aus der Bahn werfen, ihn quälen. Sie können einen stechenden, pochenden, beißenden Schmerz in ihm auslösen.

Ebenso bringen Gedanken den Menschen dazu, neue Sichtweisen zu erlangen, sich weiterzuentwickeln.

Vielleicht sind wir uns der Macht unserer Gedanken gar nicht wirklich bewusst. Oftmals denken wir einfach. Aber werden wir zu unserem eigenen Beobachter, können wir selbst entscheiden, welchen Gedanken wir Gewichtung schenken und welchen nicht.

>>Denn letztlich sind Gedanken einfach nur Gedanken, solange wir die Bewertung unserer Gedanken selbst, autonom und frei bestimmen.<<

©lini23061995

Ein Gedicht

Vereint und Zerrissen
Verstand und Gewissen
lieben und hassen
es machen, es lassen
Ein Nehmen und Geben
das Leben annehmen
Fremd und Neu
Mal stark, mal scheu
Schutz und Mut
Ärger und Wut
entspannen, genießen
Pläne beschließen
hoffen und sehnen
annehmen, ablehnen

Sieh dein Licht
spür es im Gesicht

Nimm es an so wie es ist
finde heraus wer du wirklich bist

©lini23061995

Schmerz verlangt gespürt zu werden

„Schmerz verlangt gespürt zu werden“.
-> Diese einfache und dennoch so wahre Weisheit stammt aus einem meiner Lieblingsbücher/Lieblingsfilme (The Fault In Our Stars / Das Schicksal ist ein mieser Verräter).

Und in den letzten Jahren habe ich immer wieder gefühlt, wie wahr diese Worte doch sind.
Es ist wirklich so, Schmerz verlangt gespürt zu werden, in all seinen Facetten.

Und ihr kennt es wahrscheinlich selbst und wisst, wie facettenreich Schmerz sein kann.
Fangen wir an mit körperlichen Schmerzen. Die kennt jeder von uns. Wenn der Schmerz in irgendwelchen Körperteilen von uns sitzt, pocht und zieht und sich auf unangenehme Art und Weise bemerkbar macht. Schmerz bedeutet Krankheit, Krankheit bedeutet Schmerz. Oftmals verschaffen uns Schmerzmittel, Medikamente etwas Linderung, überdecken die Wucht und die Intensität des Schmerzes. Je nach Krankheitsgrad kann der Schmerz auch wieder von uns weichen, oder aber ein Leben lang an uns haften und uns mit seiner Existenz an unsere Gebrechlichkeit, unsere Einschränkungen, ja wohlmöglich an unsere Schwäche erinnern.
Aber das ist nicht die Art Schmerz, von der ich hier erzählen möchte.

Vielmehr möchte ich von dem Schmerz berichten, der unser Herz, unsere Seele zerfressen will, hungrig nach all der Sehnsucht und all der Hoffnung, die diese bewohnen.

Schmerz verlangt gespürt zu werden, auch seelischer Schmerz.

Jeder von euch wird auch diese Art von Schmerz kennen, kein Mensch dieser irdischen Welt wird davon verschont bleiben – denn wir sind Menschen, die Träger der Emotionen und Gefühle.

Seelischer Schmerz will ebenso gespürt werden wie körperlicher Schmerz. Er klammert sich an die verletzbaren Orte und Seiten unserer emotionalen Gefühlswelt, will sich dort einnisten, will ebenso bemerkt werden wie jedes andere menschliche wahrnehmbare Gefühl.
Ich glaube, jeder Mensch hat eine andere Definition von Schmerz. Jeder Mensch gibt seinem Schmerz eine andere Gestalt, ein anderes Gesicht.

Meine Defintion von seelischem Schmerz:

Wir treten tagtäglich in zwischenmenschliche Beziehungen, legen unsere mühsam aufgebauten seelischen Schutzschilder immer wieder ab, geben somit anderen Menschen, die der gleichen Emotionen und Gefühle bemächtigt sind wie wir, eine Angriffsfläche. Mit Ablegen dieses Schutzschildes, machen wir uns verwundbar, verletzlich. Wir tragen anderen Menschen Erwartungen entgegen, setzen bewusst oder unbewusst Hoffnungen in sie, die nicht immer erfüllt werden können.
Hoffnungen/Erwartungen-Erfüllung oder Enttäuschung.
Wenn eben diese Erfüllung nicht in Kraft tritt und stattdessen die Woge der Enttäuschung über uns schwabbt, uns mit sich reißt, haben wir oftmals das Gefühl in diesem Ozean der Enttäuschung zu ertrinken.
Für mich bedeuten Enttäuschung, verletzte Gefühle, seelischen Schmerz. Es ist unvermeidbar, verletzt zu werden. Ich glaube, das Problem ist nur, wenn man in dieser Welt der Maxime, immer größer, immer schneller, immer stärker, ein vielleicht nicht ganz so robustes Fell hat, Schmerz anders spürbar ist. Sensible Menschen haben sensiblere Antennen, sensiblere Fühler, spüren intensiver, tiefer. Gut und schlecht zugleich.

Für mich bedeutet seelischer Schmerz darüber hinaus, Verlust und Trauer, vielleicht auch eine gewisse Einsamkeit, weil man in seinem Schmerz ganz einfach eben oft alleine ist.
Der Verlust eines geliebten Menschen, so behaupte ich, löst in jedem Menschen dieser Welt, seelischen Schmerz aus. Menschen, denen man seine Liebe entgegenbringt, öffnet man sich. Man gibt ihnen ein Stück, einen Teil von sich, schenkt ihnen etwas Kostbares seinerseits. Und wenn eben diese Menschen dich dann verlassen, vielleicht weil sie sterben, vielleicht weil sie bewusst keinen Kontakt mehr zu dir haben wollen, reißen sie dann oftmals den Teil deines Innenlebens aus dir heraus, den du ihnen zuvor aus Liebe geschenkt hast. Auch das ist unvermeidbar. Menschen sterben, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, immer. Menschen verlassen dich, jeden Tag. jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, immer und immer wieder.

Aber trotzdem, verlangt der Schmerz gespürt zu werden.
Wir alle kennen diesen Schmerz, wir alle fühlen ihn auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Wie erlebt ihr Schmerz? Wo sitzt er bei euch? Und was macht er mit euch?

©lini23061995

Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft

Ich frage mich, was es so schwer macht, heute im Hier und Jetzt zu leben. Ich meine, dies ist der Tag, der so, wie er hier und jetzt und heute geschieht, für uns nie wieder zu erleben sein wird.
Was macht es uns so schwer, den heutigen Tag zu unserem vielleicht besten Tag zu machen? Dies ist mein Tag. Mein Tag, den ich nur heute, nur hier und jetzt, nur einmal leben kann.
Und doch gibt es immer wieder Dinge, Erinnerungen, die uns zurückwerfen, die es schwer machen in der Gegenwart zu leben. Loslassen. Das was war, liegt nicht mehr in meiner Macht. Das was war, ist jetzt vorbei, zuende.
Fluch und Segen zugleich.
Wenn uns etwas Schreckliches widerfahren ist, wünschen wir uns doch nichts sehnlicher, als dass dieser Tag vorbei geht. Wir warten auf eine bessere Zeit, auf die Befreiung aus unserem Leid.
Wenn wir vor Glück schäumen, es uns aus allen Körperöffnungen heraus sprudelt, wollen wir die Zeit am liebsten anhalten, für immer in diesem einen Moment leben, das Glück nie wieder gehen lassen.
Wir vergessen viel zu oft, dass all das nicht in unserer Macht liegt. Die Einzige, die Macht über uns hat, ist die Zeit. Denn sie steht uns allen nur in begrenzter Form zur Verfügung.
Was macht es uns also so schwer, den einzigen Zeitpunkt, über den wir eine gewisse Macht haben, mitzubestimmen? Die Zeit macht uns das Geschenk, zumindest über die Gegenwart ein Mitspracherecht zu haben.
Und doch halten wir immer und immer wieder die Hand der Vergangenheit fest, klammern uns an sie wie an einen Rettungsring. Und nicht nur die Hand der Vergangenheit wird von uns festgehalten, wir strecken doch ebenso schon die Hand der Zukunft entgegen, wollen auch sie festhalten. Wir planen, organisieren, leben im Morgen. Vielleicht können wir die Zukunft auch ein Stück weit mitbestimmen, mitgestalten, aber letztlich gehört sie einer Zeit an, in der wir noch gar nicht leben. Wir leben im Gestern, wir leben im Morgen. Wir leben in Zeiten, die entweder längst der Vergangenheit angehören, oder in Zeiten, die uns erst in der Zukunft erwarten.

Höchstwahrscheinlich haben wir nur dieses eine Leben, hier und jetzt und heute. Warum also können wir so wenig in dieser Zeit, in unserer Zeit leben? Was hält uns davon ab, diese eine Zeit, die nur uns gehört, auch zu der Unseren zu machen? Ich lebe nur hier, nur jetzt, nur heute.

©lini23061995