So Much Life In One Little World

Wann hast du das letzte Mal gestaunt?

Wann warst du das letzte Mal sprachlos vor Begeisterung, wie elektrisiert?

Wann haben deine Augen das letzte Mal vor Freude geglänzt, gestrahlt?

Wann warst du das letzte Mal bewegt und wann hast du das letzte Mal, erfüllt von Ehrfurcht, auf dieses deine kleine Leben geblickt?

Wann hast du dir das letzte Mal bewusst gemacht, welch großes Glück du hast, dass dir die Möglichkeit geschenkt wurde, auf dieser Welt zu sein?

Wann war dein letzter „Ich-halte-inne-und-genieße“-Moment?

Und wann hast du dir das letzte Mal vor Augen gehalten, dass all die Grenzen, die du siehst, von dir selbst gesetzt sind?

 

So viel Leben.

So viel Leben in dieser einen kleinen Welt.

 

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22 Gedanken zu “So Much Life In One Little World

  1. Das ist zum Glück nicht lange her.

    Man vergräbt das, was Du hier so hoch hältst, allzuoft unter vermeintlichen oder auch echten „Notwendigkeiten des Alltags“ … oder gehorcht dem Prinzip, dass Abgebrühtsein cool ist. Die Leute gucken komisch, wenn Klein-Tally mit staunendem Gesicht, völlig überdreht den Afsluitdijk am IJsselmeer bestaunt. Sollen sie gucken. Die Leute gucken komisch, wenn man morgens im Auto auf dem Weg zu Arbeit den „Vaiana“-Soundtrack anhört und dabei heulen muss und Gänsehaut bekommt. Sollen sie gucken!

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      1. Deine Beiträge atmen diese Einstellung 🙂

        Ich hab’s sie mir erarbeiten müssen. Ich hatte – vor ca. 20 Jahren, aus einem Mobbing-Hintergrund gepaart mit dem Nicht-Akzeptieren meines Andersseins – meine Verbindung zu diesen Momenten, aber auch zu meiner Imagination zu kappen versucht, um nicht so angreifbar zu sein. Ich hätte die Phantasie, aber auch das hemmungslose Staunen und Freuen am Moment (die aus meiner Sicht zwar gegensätzlich wirken, aber fest zusammengehören) beinahe abgetötet, oder zumindest tief – zu tief – in mir vergraben.

        Ich bin froh, dass ich mit Mitte 20 die Kurve gekriegt habe. Sowohl in Sachen Phantasie und in Staunen oder Rührung im Moment aufgehen, als auch im Bezug auf mein Anderssein, das sich – erkannt und akzeptiert – von einer vermeintlichen Schwäche oder unguten Abweichung zu einem festen, wichtigen und richtigen Teil von mir wandeln ließ. Wobei hier eigentlich „sowohl-als-auch“ keine adäquate Beschreibung ist … denn das hängt zusammen.

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  2. Erstaunt und begeistert? Vergangenen Sonntag, als ich mir ein neues Brotrezept ausgedacht habe und es auch wirklich funktioniert hat 😉 … ich bin alle 5 Minuten in die Küche gegangen um mich daran zu erfreuen wie toll das Brot aufgeht und konnte es kaum erwarten endlich anzuschneiden 😂 … tja, so ist das … Freude & Dankbarkeit im Kleinen ist einfach wichtig. Finde ich jedenfalls …

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  3. Hej Lini.

    Durch deinen Text habe ich die letzten 2 Wochen mit ganz anderen Augen in die Welt geblickt und noch einmal viel stärker gemerkt, dass alle Grenzen, die da sind, nur in meinem Kopf existieren. Da ist sooo viiiieeeel, was ich an Erlebnissen, Ereignissen und Momenten in mich aufgenommen habe und was für tolle Menschen ich jetzt kennengelerne! Und das nur durch den veränderten Blick in diese Welt.

    Wirklich unglaublich, wie du dieses in Worte fassen kannst! Wahnsinn, wie du mich und viele andere zum Nachdenken anregen kannst!

    Dir viiiieeeele schönen Tag und genieße das Leben in vollen Zügen,
    LG Andreas

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